Lesegottesdienst

mit den gottesdienstlichen Texten zu

Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 13. Mai 2021

 

Wochenspruch: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen. (Joh 12,32)

 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

 

Eingangs- und Wochenpsalm: Psalm 47, die Verse 2-10

 2 Schlagt froh in die Hände, alle Völker, und jauchzet Gott mit fröhlichem Schall!

3 Denn der HERR, der Allerhöchste, ist zu fürchten, ein großer König über die ganze Erde.

4 Er zwingt die Völker unter uns und Völkerschaften unter unsere Füße.

5 Er erwählt uns unser Erbteil, die Herrlichkeit Jakobs, den er liebt.

6 Gott fährt auf unter Jauchzen, der HERR beim Schall der Posaune.

7 Lobsinget, lobsinget Gott, lobsinget, lobsinget unserm Könige!

8 Denn Gott ist König über die ganze Erde; lobsinget ihm mit Psalmen!

9 Gott ist König über die Völker, Gott sitzt auf seinem heiligen Thron.

10 Die Fürsten der Völker sind versammelt als Volk des Gottes Abrahams; denn Gott gehören die Schilde auf Erden; er ist hoch erhaben.

Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist

wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Amen.

 

Gebet

Guter Gott und Vater!

Alles was ist, hast du geschaffen.

Alles, was lebt, erzählt deine Gedanken.

In allem, was ist, erfüllt sich dein Plan,

auch in uns, du Gott aller Welt.

In dir ist der Himmel über uns,

in dir ist die Erde unter uns.

Du bist die Höhe und die Tiefe,

das große und das Geringe.

Du bist in dem Wind, den wir atmen.

Du bist in dem Grund, auf dem wir stehen.

Du bist in der Erde, in der wir wurzeln.

Doch wir, wir treten all das, was dir gehört,

so oft buchstäblich mit unseren Füßen.

Wollen leben, ganz ohne dich.

Deine Liebe missachten wir,

doch du hältst unverbrüchlich an ihr und an uns fest.

– Raum für ein persönliches Gebet vor Gott –

 

So sind wir nun vor dir und hoffen auf dein Erbarmen,

denn von dir ist uns gesagt:

Der Gott aller Gnade wird euch aufrichten,

stärken, kräftigen und auf einen festen Grund stellen.

Ehre sei Gott in der Höhe!

 

Du treusorgender Gott!

Du schaffst Licht in aller Dunkelheit,

Freude in den Traurigen,

Trost in den Schwermütigen,

Klarheit in den Verwirrten,

Leben in den Schwachen.

Schaffe Licht auch in uns an diesem und Tag und alle Zeit.

Sei uns nahe, damit wir dir nahe sein können.

Heile uns, geleite uns, segne uns.

Wir danken dir für deinen neuen Tag mit uns.

In Jesu Namen.

Amen.

 

Tagesevangelium: Aus dem Lukasevangelium, Kapitel 24, die Verse 44-53

Dann sprach er zu ihnen: Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muss in Erfüllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen über mich gesagt ist.

Darauf öffnete er ihnen die Augen für das Verständnis der Schrift.

Er sagte zu ihnen: So steht es in der Schrift: Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen,

und in seinem Namen wird man allen Völkern, angefangen in Jerusalem, verkünden, sie sollen umkehren, damit ihre Sünden vergeben werden.

Ihr seid Zeugen dafür.

Und ich werde die Gabe, die mein Vater verheißen hat, zu euch herabsenden. Bleibt in der Stadt, bis ihr mit der Kraft aus der Höhe erfüllt werdet.

Dann führte er sie hinaus in die Nähe von Betanien. Dort erhob er seine Hände und segnete sie.

Und während er sie segnete, verließ er sie und wurde zum Himmel emporgehoben;

sie aber fielen vor ihm nieder. Dann kehrten sie in großer Freude nach Jerusalem zurück.

Und sie waren immer im Tempel und priesen Gott.

Halleluja! Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja!

 

Glaubensbekenntnis

Wir bekennen – jede und jeder für sich und doch auch gemeinsam vor Gott – unseren christlichen Glauben:

 Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erden. Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.

 

Epistellesung: Aus dem Epheserbrief, Kapitel 1, Verse 20b-23

(auch Predigttext)

Er hat Christus eingesetzt zu seiner Rechten im Himmel

über alle Reiche, Gewalt, Macht, Herrschaft und jeden Namen, der angerufen wird, nicht allein in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen.

Und alles hat er unter seine Füße getan und hat ihn gesetzt der Gemeinde zum Haupt über alles,

welche sein Leib ist, nämlich die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt.

Amen.

 

Predigt

Die Gnade unseres Herrn und Gottes sei mit uns allen. Amen.

 Liebe Schwestern und Brüder! Liebe Leserinnen und Leser!

Heute wären wir eigentlich – wie seit vielen Jahren – wieder draußen in unserer Waldkirche. Es geht leider heute genau so wenig möglich wie schon im vergangenen Jahr. Christi Himmelfahrt – Gottesdienst unter freiem Himmel, um eben den Himmel auch zu sehen. Und Christus – irgendwo da oben? Vielleicht weit entfernt von uns? Die Jünger geben uns einen Hinweis darauf, wie wir diesen Tag feiern sollen. Wir konnten es etwas weiter oben im Evangelium für diesen Tag lesen. Sie ließen sich segnen, fielen auf die Knie. Aber da war keine Sorge, keine Angst mehr. Auch keine Trauer darüber, dass Jesus nun erst einmal von ihnen gegangen war. Nein, von den Jüngern wird etwas anderes berichtet. „Dann kehrten sie in großer Freude nach Jerusalem zurück. Und sie waren immer im Tempel und priesen Gott.“ (Lukas 24,52f)

Also eben kein wehmütiger Trauertag, sondern ein Freudentag. Der Akzent von Himmelfahrt lautet nicht: „Wie schade, dass Jesus weg ist.“ Sondern: „Wie schön, dass Jesus Christus da ist. Dass er überall da ist, wo Gott ist.“
Wir feiern an Himmelfahrt das, was wir in jedem Glaubensbekenntnis sprechen und eben so als unseren Glauben bekennen: „Aufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten Gottes.“Aber kann man sich „Himmelfahrt“ ganz konkret vorstellen? Wie ein historisches, beweisbares Ereignis? Jesus wie auf einer Art Rakete sitzend? So malen es manchmal Kinder! Martin Luther kannte noch keine Raketen zum Hochfliegen, aber er kannte Leitern zum Hochsteigen, und er sagt im Bezug auf Christi Himmelfahrt: „Es geht nicht so zu wie du aufsteigst auf einer Leiter ins Haus, sondern das ist es, dass Christus über alle Kreaturen und in allen und außer allen Kreaturen ist.“ Jesus Christus – überall da. Die Wirksamkeit Jesu ist nicht örtlich und sie ist nicht zeitlich beschränkt, sondern sie weitet sich. Nicht nur die Jünger von damals gehören dazu zu Jesus, sondern Menschen in aller Welt und von Generation zu Generation gehören dazu. Wir heute gehören dazu! Weil Jesus bei Gott ist und mit ihm lebt und regiert, und weil die beiden, Vater und Sohn, eins sind, sind wir mit ihnen.

Jesus Christus ganz bei Gott. Darauf kommt es an beim Fest „Himmelfahrt“. Es kommt weniger darauf an, ob die Himmelfahrt selbst ein historisches Ereignis war. Von einer „sichtbaren“ Himmelfahrt 40 Tage nach Ostern berichtet nämlich nur ein einziger biblischer Autor: Lukas. Wir haben das vorhin gehört. Alle anderen biblischen Autoren drücken das Gemeinte anders aus. Sie fassen es in eins zusammen: Auferweckung Jesu und zugleich Erhöhung Jesu zur Rechten des Vaters. Ostern und Himmelfahrt sind demnach zwei Seiten der einen Medaille. Und so sagt es ja auch unser Predigttext aus dem 1. Kapitel des Epheserbriefes (20b-23):

Er hat Christus eingesetzt zu seiner Rechten im Himmel

über alle Reiche, Gewalt, Macht, Herrschaft und jeden Namen, der angerufen wird, nicht allein in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen.

Und alles hat er unter seine Füße getan und hat ihn gesetzt der Gemeinde zum Haupt über alles,

welche sein Leib ist, nämlich die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt.

Der Epheserbrief beschreibt Jesus Christus als einen eingesetzten Herrscher. Aber ist er das wirklich? Sage ich es auch so:  Er „herrscht“ auch in meinem Leben, er hat etwas zu sagen in meinem Leben, hat ein Mitspracherecht, auf ihn hoffe ich, auf ihn vertraue ich.

Es tut gut, an diesem heutigen Himmelfahrtstag auch das wieder einmal für sich selbst zu überprüfen. Und das geht aber über den ganz persönlichen Bereich weit hinaus. „Jesus herrscht“, so heißt es, „er ist eingesetzt über alle Mächte, über alles was Rang und Namen hat.“ Über welche Mächte? Wer hat Macht in unserer heutigen Welt? Wir haben das im vergangenen Jahr sehr deutlich aufgezeigt bekommen, wer denn glaubt, in dieser Welt die Macht zu haben. Ich nenne einmal drei Bereiche – die Macht der Politik, die Macht der Wirtschaft, die Macht des Todes.

Macht haben Politikerinnen und Politiker. Noch nie haben sie im vergangenen Jahr so spürbar in unser Leben eingegriffen, oder besser: eingreifen müssen. Sie mussten unpopuläre Entscheidungen treffen. Sie mussten – so meinen einige – „Freiheit“ verbieten oder einschränken. Sie mussten in unsere Lebensabläufe eingreifen. Sie mussten damit rechnen, sich noch unbeliebter zu machen als sie es sonst vielleicht schon fühlen. Das alles mussten sie  machen, um Leben zu schützen, das Allgemeinwohl wieder herzustellen, um auch gemeinsames Leben – wenn auch unter Einschränkungen – zu erhalten und neu möglich zu machen. Ganz ehrlich, ich hätte in dieser Zeit mit niemandem von ihnen tauschen mögen. Ich weiß nicht, wie viel Verantwortung ich hätte tragen können. Ich weiß auch nicht, ob ich mich an jedem Abend hätte im Spiegel ansehen können und dann mit dem ruhigen Gewissen, das Richtige getan zu haben, hätte einschlafen können, oder ob Selbstzweifel an mir unerträglich genagt hätten. Aber sie mussten entscheiden. Und wir mussten damit leben. Macht – ob in dieser Form gewollt oder nicht – war klar verteilt.

Macht haben die in der Wirtschaft Mächtigen. Auch das haben wir gespürt und mitansehen müssen. Einige haben schamlos abkassiert. Andere haben Arbeit anders verteilt und Menschen kurz gehalten. Sogar bereichert haben sich einige. In einer Weltkrise wie dieser scheint es, dass es darin immer noch Wege gibt, dass Reiche reicher und Arme ärmer werden. Firmeninteressen schienen manchmal wichtiger als Einzelschicksale. „Systemrelevanz“ nachzuweisen schien oberstes Gebot. Ja, an manchen Stellen wurde uns brutal die Dominanz der Wirtschaft über vieles andere aufgezeigt.

Die Macht des Todes. Hier viele Worte zu machen, erübrigt sich eigentlich. Wir mussten mitansehen, wie sehr der Tod seine Opfer holte. Mussten mitansehen, wie Lkw’s seine Opfer in die Krematorien fuhren. Haben wir uns jemals klar gemacht, dass hinter diesen Bildern für jede Verstorbene, für jeden Verstorbenen immer auch eine Familie steht, die trauert. Wir waren schockiert. Mittlerweile scheint es uns, als hätten wir uns so sehr daran gewöhnt, dass die tägliche Meldung über immer noch hunderte von Corona-Toten nicht mehr als einer Zweisatz-Meldung im Fernsehen bedarf, in der nur noch die neueste Zahl bekanntgegeben wird. Doch nicht so sehr unsere Gewöhnung schreckt mich. Am meisten entsetzt mich jedoch, dass es unter uns immer noch die Verharmloser und Zyniker gibt, die dies alles kleinreden, nicht wahrhaben oder am liebsten als Lüge beschreiben wollen und so jeden einzelnen verstorbenen Mitmenschen verhöhnen!

Ja – Macht hat der Tod. Wir unterliegen der Macht des Todes und niemand kann dem Tod letztlich ausweichen. Und es war entsetzlich, wie wir das tausendfache Sterben präsentiert bekamen und mitansehen durften. Ich denke dabei nicht nur an uns. Ich denke auch an die vielen, die es aus nächster Nähe durch ihre tägliche Arbeit mitansehen und ertragen mussten. Wie werden sie diese Zeit verarbeiten und wieder unbeschwert leben können? Werden wir eine Form für unseren Dank finden, die sich spürbar von unserer anfänglichen Geste der eigenen Hilflosigkeit, von unserem Applaus von den Balkonen, unterscheidet? Werden wir gemeinsam mit ihnen, mit allen Angehörigen der Opfer dieser Zeit wieder eine Form finden, in der wir es als Christinnen und Christen gemeinsam feiern können, dass der Tod niemals das letzte Wort Gottes ist und wir mit Christus selbst den Tod überwinden?

Nehme ich nun einmal alle drei genannten Bereiche zusammen – kann man das dann eigentlich noch sagen: Jesus Christus ist eingesetzt, herrscht in dieser Welt als König? So singen wir es in einem alten Kirchenlied.

Liebe Schwestern und Brüder! Liebe Leserinnen und Leser!

Ja – das tut er. Aber er tut es auf sehr verborgene und stille Weise. Er herrscht nicht anders als so, wie er auch auf Erden gelebt hat: an der Seite der Schwachen, an der Seite der Opfer, an der Seite der Zu-kurz-Gekommenen, der Trauernden, der hoffnungslos Überarbeiteten und Ausgebrannten. Jesus Christus, am Ende selber verwundbar und schwach und ohnmächtig. Seine Macht weicht dem Tod nicht aus, ist keine unberührbare Macht „von oben herab“, sondern sie geht durchs Leiden und durch den Tod hindurch. Sie ist eben auch und gerade in den Schwachen mächtig.

Ich wünsche uns deshalb – ganz egal wo und wie wir gerade vor ihm sitzen oder stehen – allen einen Himmelfahrtstag, an dem wir spüren: Christus ist da, drinnen und draußen, in unsern Kirchen, Häusern Wohnungen und in der Natur, in unseren Herzen und auch in unseren Gedanken. Er ist da, mitten unter uns, und keine Macht dieser Welt kann uns jemals scheiden von der Macht seiner Liebe. Diese Liebe ist allemal stärker als Politik, Wirtschaft oder Tod. Denn sie ist unverbrüchlich! Amen.

 Und der Friede Gottes, welcher höher ist als all unsere Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

 

Fürbittgebet

 Zu dir beten wir, guter Gott,

Schöpfer dieser Welt.

Wir leben von deiner Güte und Weisheit.

 

Diese Welt gehört nicht uns, sie gehört dir.

Unsere Wissenschaft geht deinen Gedanken nach.

Unsere Technik verlässt sich auf deine Gesetze.

Unsere Wirtschaft lebt von deinen Gütern.

Unsere Politik ist dir verantwortlich.

Wir danken dir für Geist und Kraft der Menschen,

denn Geist und Kraft sind von dir.

 

Uns Menschen ist viel Macht gegeben.

Was deine Weisheit geschaffen hat,

ist uns unweisen Menschen anvertraut.

Was du gegeben hast, damit wir leben können,

ist Gefahr geworden für unser aller Leben.

Wir möchten dir danken für deine Welt.

Wir möchten einander schützen,

auch in diesen schwierigen Tagen,

vor Gewalt und Hass.

Wir möchten deine Gaben behüten:

Die Menschen und ihr Glück

Und das Leben der ganzen Erde.

 

Wir bitten dich,

bewahre uns und dieser Erde den Frieden.

Und bewahre uns davor,

den Frieden anderer zu gefährden:

den Frieden unserer Kinder, Freunde und Nachbarn

und aller, denen wir begegnen.

Wir bitten dich, Schöpfer dieser Welt,

hilf uns und gib Gelingen.

 

– Raum für persönliche Fürbitten vor Gott – 

 

Herr, schau’ auf uns!

Schenke du uns allen deinen Segen!

Schenke deinen Segen den Menschen,

die mir heute besonders am Herzen liegen.

 

Sei du da mit deinem Segen

– für alle, die wir lieben.

–  für alle, die nun leben, um anderen zu helfen.

–  für alle, die sich selbst nicht helfen können.

Sei bei den Einsamen und Kranken.

 

Schenke uns Einsicht in vieles, was wir nun mittragen müssen.

Schenke uns Geduld und einen langen Atem.

Schenke uns Hoffnung, an der wir niemals zweifeln wollen.

Sei bei uns allen! Heute und in aller Zeit!

 

Guter Gott, ich bete für alle,

an die ich nun denke,

und auch für mich das Gebet,

das dein Sohn Jesus Christus uns allen hinterlassen hat

und das uns durch schwere Zeiten tragen will:

 

Vater Unser im Himmel

Geheiligt werde dein Name

Dein Reich komme

Dein Wille geschehe

Wie im Himmel so auf Erden

Unser tägliches Brot gib uns heute

Und vergib uns unsere Schuld

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

Sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft

Und die Herrlichkeit.

In Ewigkeit.

Amen.

 

Segen

Wir denken nun an all diejenigen,

die uns am Herzen liegen

– und natürlich auch an uns selbst –

und wir sprechen die Worte des Segens,

mit denen wir unsere Gottesdienste schließen.

Der Herr segne euch und behüte euch.

Der Herr lasse sein Angesicht über euch leuchten

und sei euch gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht auf euch

und schenke euch Frieden.

Amen.

 

Euch allen einen gesegneten Feiertag!

Kommt gut durch die Zeit,

passt auf euch auf und bleibt gesund!

Rüdiger Dunkel, Pfr.