Liturgie und Predigt: Pfarrer Rüdiger Dunkel

 

Wochenspruch:

Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht. (Hebr 3,15)

 

 Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

 

Eingangs- und Wochenpsalm: Aus Psalm 119

89 HERR, dein Wort bleibt ewiglich, so weit der Himmel reicht;

90 deine Wahrheit währet für und für. Du hast die Erde fest gegründet, und sie bleibt stehen.

91 Nach deinen Ordnungen bestehen sie bis heute; denn es muss dir alles dienen.

92 Wenn dein Gesetz nicht mein Trost gewesen wäre, so wäre ich vergangen in meinem Elend.

103 Dein Wort ist meinem Munde süßer als Honig.

104 Dein Wort macht mich klug; darum hasse ich alle falschen Wege.

105 Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.

116 Erhalte mich nach deinem Wort, dass ich lebe, und lass mich nicht zuschanden werden in meiner Hoffnung.

Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist

wie es war im Anfang, jetzt und immerdar

und von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Amen.

 

Tagesgebet

Vater im Himmel,
vor Dir stehen wir mit leeren Händen.
Wie sollen wir mit unserem Glauben vor Dir bestehen,
der so vielen Zweifeln ausgesetzt bleibt?
Was sollte Dir unsere Weisheit helfen,
die der Torheit dieser Zeit so schlecht widerstehen kann?
Wie sollten wir unsere Gerechtigkeit vorweisen können,
die doch meist nur leere Gleichmacherei ist?
Nichts haben wir Dir zu bringen
und wollen doch Dir angehören.

Du siehst auf uns,

du hörst,

wenn wir dir nun in der Stille anvertrauen,

was uns auf der Seele liegt.

Komm, und erbarme dich unser!

 

– Kurzes Innehalten in der Stille und Zeit zum persönlichen Gebet –

 

Beim Propheten Daniel heißt es:

Wir liegen vor Dir mit unserem Gebet

und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit,

sondern auf Deine große Barmherzigkeit.
Ehr sei Gott in der Höhe!

 

Barmherziger Gott,

vor Dir kann kein Mensch bestehen.
Lass uns nicht sehen auf das,

was wir können und leisten,
sondern darauf vertrauen,
dass Du uns liebst

und uns annimmst aus lauter Güte.

Das bitten wir
durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn,
der mit Dir in der Einheit des Heiligen Geistes
lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Amen.

 

Epistellesung: Aus dem Hebräerbrief, Kapitel 4, Verse 12-13:

12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.

13 Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft geben müssen.

Amen!

 

Glaubensbekenntnis

Wir bekennen – jede und jeder für sich und doch auch gemeinsam vor Gott – unseren christlichen Glauben:

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erden. Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.

 

Tagesevangelium: Aus dem Lukasevangelium, Kapitel 8, Verse 4-8

(auch Predigttext)

4 Als nun eine große Menge beieinander war und sie aus jeder Stadt zu ihm eilten, sprach er durch ein Gleichnis:

5 Es ging ein Sämann aus zu säen seinen Samen. Und indem er säte, fiel einiges an den Weg und wurde zertreten, und die Vögel unter dem Himmel fraßen’s auf.

6 Und anderes fiel auf den Fels; und als es aufging, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte.

7 Und anderes fiel mitten unter die Dornen; und die Dornen gingen mit auf und erstickten’s.

8 Und anderes fiel auf das gute Land; und es ging auf und trug hundertfach Frucht. Da er das sagte, rief er: Wer Ohren hat zu hören, der höre!

Amen.

 

Predigt

 Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und von Jesus Christus, seinem Sohn, unserem Herrn. Amen.

 Liebe Schwestern und Brüder! Liebe Leserinnen und Leser!

Um das Tagesevangelium, das Gleichnis vom Sämann, zu verstehen, nähern wir uns ihm einmal über einen kleinen Umweg. Wir stellen uns vor – und ich hoffe, wir alle können es noch, auch wenn es bei einigen vielleicht in dieser Zeit nun doch schon etwas länger her ist –, wir wären in einem feinen Restaurant, ein abendliches 4-Gänge Menu wartet dort auf uns. Klingt gerade irgendwie unwirklich, oder? Aber wir tun es einfach einmal!

Die einen sitzen jetzt gedanklich auf der Kauzenburg, andere im Kurhaus oder in irgendeinem anderen Gourmet-Tempel, den sie vielleicht aus dem Urlaub kennen.

Das Menu kommt.

1.Gang: Der Salat vorweg: Sehr hübsch und nobel angerichtet, aber irgendwie ist es so, als knirscht da etwas zwischen den Zähnen. Nun weiß man nicht, kann das in solch einem noblen Restaurant gewollt sein? Oder hat man als Normalsterblicher keine Ahnung von besonderen Würzungen oder Kräutern, muss das alles etwa so sein. Meistens schweigt man dann und isst, allerdings ein bisschen vorsichtiger, oder?

2.Gang: Ein feines Süppchen! Die anderen am Tisch sind hin und weg, aber für die eigenen Geschmacksnerven ist es reichlich scharf, irgendwie verwürzt. Aber, wenn die anderen das toll finden, rein damit.

3.Gang: Das Fleisch! Hohe Kochkunst an und für sich, aber so rosa, fast blutig  gebraten ist es eigentlich nicht so ganz mein Ding. Hätte ruhig ein wenig mehr durch sein dürfen, aber das hätte den Koch wohl an seiner Ehre gekratzt. Aber irgendwie esse ich, ohne genau hinzugucken, dann geht’s!

Liegt das alles, diese ganze Reserviertheit eigentlich an mir? An meinen eigenen Geschmacksnerven? Warum schmeckt es den anderen eigentlich so viel besser als mir? Ein Dilemma, das sich da manchmal auftut: Man kann das alles doch nicht deshalb lecker finden, nur weil es teuer ist. Ich spüre meine leichte Ratlosigkeit.

Doch da kommt der 4.Gang: Das Dessert! Ich weiß sofort, jetzt schlägt meine Stunde. Dieser letzte Gang ist nun endlich mal, auch für mich, hervorragend. Ich bin hin und weg. Und so klingt der Abend dann auch aus.

Kann sein, dass ich am Ende leicht enttäuscht nach Hause gehe. Kann aber auch sein, dass ich mich ganz pauschal sagen höre: „Das Essen war klasse, traumhaft.“
Der vierte Gang war so dermaßen gut, dass die anderen drei Gänge in meiner Erinnerung später gar nicht mehr so ins Gewicht fallen.

Wäre das jetzt eigentlich eine zu optimistische Sicht?

Drei von vier Gängen munden zwar nicht so, sind für mich ganz leicht daneben, doch der letzte Gang reißt alles wieder raus und führt zu einem positiven Gesamturteil?

Liebe Schwestern und Brüder! Liebe Leserinnen und Leser!

Wie viel geht eigentlich in dem Gleichnis daneben, dass Jesus erzählt?

Die ersten drei „Gänge“, wenn man so will, gehen daneben, bringen nichts. Dreimal wird gesagt: Misserfolg. Null-Wachstum.

Samenkörner auf dem Weg – werden zertreten bzw. dienen lediglich als Vogelfutter. Die auf Felsenboden – verdorren. Die im Dornengestrüpp – ersticken. Dreiviertel der Aussaat bringen anscheinend nichts. Vielleicht, könnte man jetzt sagen,  war es ja doch nur ein bisschen. Aber kein gescheiter Landwirt würde doch 75% seines Saatgutes daneben werfen. Und so handelt es sich vielleicht doch um den Großteil der Samenkörner, der auf gutem Boden landete?

Nein, im Lukasevangelium steht es aber anders, Lukas benutzt ganz bewusst viermal das selbe Wort: „heteron“ – es bezeichnet im Deutschen „einiges“ oder sogar „vieles. „Einiges“ also fiel auf diesen und auf jenen und auf diesen und auf jenen Boden. – Viermal.

Dass etwas dann nicht aufgeht, keine Frucht bringt, das ist, so sagt es dieses Gleichnis, anscheinend einfach als gegeben hinzunehmen. Das wird hier gar nicht weiter vertieft.

Es wird auch nicht gefragt: Ja, hätte der Sämann nicht erst den Boden besser vorbereiten können: Dornen weg, mehr Bodenschicht über die Felsen?  Und hätte er nicht besser aufpassen können, dass nichts auf den Weg fällt?

Heutzutage wird vom Landwirt das teure Saatgut meist mit ganz speziellen Maschinen ausgebracht,  Verluste sollen absolut minimiert werden, auf den Vermehrungskoeffizienten ist zu achten. Bei Weizen z.B. kann man heute sagen: der Bauer hat (neben anderen Betriebsmitteln) für 100 EUR Saatgutkosten am Ende 1400 EUR Marktwert. Das muss alles akkurat durchgerechnet sein. Für viele Bauern rechnet sich selbst das übrigens heute leider nicht mehr!

Unser Gleichnis hier im Lukasevangelium spricht aber überhaupt nicht von Verlustvermeidung. Ja, der Sämann teilt einfach mit vollen Händen aus. Vielleicht denkt er ja sogar, „die Vögel sollen auch nicht umkommen“. Er ist jedenfalls spendabel, kein Samenkornzähler oder Erbsenzähler.

Auf das Ende aber kommt es an, und das ist überwältigend. Der Schlusssatz, der zeitlich den weitesten Sprung macht und gleich ein paar Monate weiterblickt, auf die Erntezeit:

„Und einiges fiel auf gutes Land; und es ging auf und trug hundertfach Frucht.“

Insgesamt ist der Boden nicht tipp topp, sondern durchwachsen. Aber zur Erntezeit kann er feststellen: Es hat sich dennoch mehr als gelohnt. Die Misserfolge scheinen dagegen nicht ins Gewicht zu fallen. Sie führen den Sämann keinesfalls in die Resignation.

Das Vertrauen des Sämannes, sein Mut – all das macht auch sein Kapital aus. Ja, Mut ist nötig. So lese ich das Gleichnis, das Jesus erzählt – als eine Mutmach-Geschichte. Der Sämann resigniert nicht – auch nicht zwischendurch . Der Sämann freut sich – am Ende. Eine Mutmach-Geschichte!

Mut benötigen auch wir alle, die mit Gottes froher Botschaft, mit Gottes Wort zu tun haben. Jesus ermutigt solche Menschen: damals schon, seine ersten Jünger und Jüngerinnen, die auch damals schon merken: es gibt nicht nur Zustimmung zum Evangelium, sondern auch Gleichgültigkeit oder Ablehnung. Ja sogar Verfolgung. Gottes Wort kommt zum Zuge, auch wenn nicht alles gelingt – so ermutigt er seine Jünger.

Ermutigung ist genau so nötig – heute, für die Mitarbeitenden in den Kirchengemeinden und in der Kirchenleitung, die Pfarreinnen und Pfarrer, die Presbyterinnen und Presbyter, die vielen anderen haupt-, neben- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Einige werden manchmal mutlos, vielleicht auch in dieser Zeit. Aber das war auch schon vorher bei so manchem so:„Wir probieren dies und das, wir setzen Schwerpunkte in der Arbeit mit jungen Familien, wir planen ein Sachen und Aktionen, wir versuchen, noch mehr Ehrenamtliche zu gewinnen. Aber gegen demographische Entwicklung, gegen Akzeptanzverlust und anderes mehr können wir eh nichts tun! “

Liebe Schwestern und Brüder! Liebe Leserinnen und Leser!

Ja, Ermutigung ist nötig. Für alle Gemeindeglieder, für alle Christinnen und Christen, die sich abmühen mit ihrem Glauben,  die immer wieder über einzelne Glaubensinhalte zweifeln, unsicher sind, ob sie sich den Zweifel überhaupt eingestehen dürfen. Vor einiger Zeit sagte mir ein älterer Mensch in einem kurzen Randgespräch zwischen Tür und Angel: „Es macht mich ganz mürbe, dass ich auf die Frage nach dem Leid in der Welt eigentlich keine Antwort weiß, trotz meiner Lebenserfahrung…“
Liebe Schwestern und Brüder! Liebe Leserinnen und Leser!

Eine Ermutigung des Gleichnisses liegt darin, dass es uns vor der Selbstüberforderung schützt. Wir alle müssen uns nicht als etwas Besseres fühlen, auch nicht als durchweg guter Ackerboden für Gottes Wort, sondern wir alle kennen auch unsere Dornen und Felsbrocken. Wir sind selbst so manches Mal ein ganz und gar gemischter Boden. Jede und jeder einzelne von uns ist ein gemischter, durchwachsener Boden, und eben niemals 100% gut. Und das wiederum ist wohl auch gut so!

Ich mache euch Mut – so verstehe ich Jesus. Gottes Wort greift niemals ins Leere,  sondern es wirkt. Und es wächst. Auch in durchwachsenem Boden. Gottes Wort wirkt. So wie Regen seine Wirkung tut und die Erde durchfeuchtet. Deshalb: Lasst euch von Misserfolgen nicht runterziehen, niemals!

So frage ich einmal – vielleicht ja völlig utopisch – in die Zukunft, um zumindest an einem Punkt anzusetzen: Werden wir als Kirche wieder wachsen? Ich weiß es nicht. Unsere Kirche wird sich verändern – mit Sicherheit. Die Formen, wie Gottes Wort Menschen erreichen wird, werden sich verändern. Se haben sich gerade im vergangenen Jahr so schnell und so enorm verändert. Vielleicht werden wir sogar wirklich weiter kleiner werden und das mit aller Phantasie – zumindest in unserer Gemeinde – gestalten und ohne Angst. Vielleicht wird eine Kirche, die kleiner wird, dennoch gehört werden und kann Gutes tun, glaubwürdig sein und kräftig in die Welt strahlen. Auch dadurch werden wir wieder wachsen. Weil Gott immer noch sät, mitten unter uns. Es ist seine Kirche, nicht unsere. Er will, dass wir wieder wachsen. Er, unser Gott, will es. Vielleicht wird unsere Kirche ja auch deshalb selbst wieder wachsen, gegen jeden Trend.

Liebe Schwestern und Brüder! Liebe Leserinnen und Leser!

Jesus macht Mut. Mit dieser Geschichte, mit seinem Tod und seiner Auferstehung, mit seinem Wirken mitten unter uns. Und das geht auf. Und trägt hundertfach Frucht. Darauf vertraut er, weshalb sollten wir es dann nicht tun?

Und der Friede Gottes, welcher höher ist als all unsere Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

 

Fürbittgebet

Gott, unser Vater,

selig sind die Menschen,

die Deinem Weg folgen.

Wir möchten unser ganzes Leben auf Dich hin ausrichten

und beten vertrauensvoll zu Dir:

– Für die Kirche, das Gottesvolk auf Erden:

lass sie in überzeugender Weise

ihr Leben nach Deiner Botschaft gestalten.

Herr, erbarme Dich.

– Für die Christinnen und Christen auf der ganzen Welt:

lass sie Barmherzigkeit üben an allen Benachteiligten.

Herr, erbarme Dich.

– Für die Ökumene:

führe uns zur Einheit des Glaubens und der Liebe,

dass wir miteinander

Verantwortung wahrnehmen für unsere Welt.

Herr, erbarme Dich.

– Für Frieden und Gerechtigkeit unter den Menschen:

Lass nichts unversucht bleiben,

was drohende Kriege verhindern kann.

Segne alle Bemühungen um den Frieden.

Schaffe einen Frieden unter den Religionen,

schaffe Frieden in unserem Land.

Herr, erbarme Dich.

– Herr, guter Gott und Vater,

wir bitten dich für die Sterbenden und für die Kranken,

besonders auch für die in unseren Familien.

Herr, erbarme dich

Sei und bleibe bei uns, Herr, sei du unser Licht.

Höre uns, wenn wir noch einmal in der Stille zu dir beten!

 

– Kurzes Innehalten in der Stille und Zeit zum persönlichen Gebet –

 

Und dann bitte ich dich:

Sei du da mit deinem Segen

– für alle, die wir lieben.

–  für alle, die nun leben, um anderen zu helfen.

–  für alle, die sich selbst nicht helfen können.

 

Sei bei den Einsamen und Kranken.

Schenke uns Einsicht in vieles, was wir nun mittragen müssen.

Schenke uns Geduld und einen langen Atem.

Schenke uns Hoffnung, an der wir niemals zweifeln wollen.

Sei bei uns allen! Heute und in aller Zeit!

 

Guter Gott, ich bete für alle,

an die ich nun denke,

und auch für mich das Gebet,

das dein Sohn Jesus Christus uns allen hinterlassen hat

und das uns durch schwere Zeiten tragen will:

 

Vater Unser im Himmel

Geheiligt werde dein Name

Dein Reich komme

Dein Wille geschehe

Wie im Himmel so auf Erden

Unser tägliches Brot gib uns heute

Und vergib uns unsere Schuld

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

Sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft

Und die Herrlichkeit.

In Ewigkeit.

Amen.

 

Segen

 

Wir denken nun an all diejenigen,

die uns am Herzen liegen

– und natürlich auch an uns selbst –,

und wir sprechen die Worte des Segens,

mit denen wir unsere Gottesdienste schließen.

 

Der HERR segne dich und behüte dich!

Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir

und sei dir gnädig!

Der HERR hebe sein Angesicht über dich

und gebe dir Frieden!

Amen.

 

Liebe Schwestern und Brüder!

Euch allen einen gesegneten Sonntag!

Kommt gut durch die Zeit, passt auf euch auf und bleibt gesund!

Pfarrer Rüdiger Dunkel