Liturgie und Predigt: Pfarrer Rüdiger Dunkel

Wochenspruch:

Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. (Röm 8,14)

 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

 

Eingangs- und Wochenpsalm: Aus Psalm 89

2 Ich will singen von der Gnade des HERRN ewiglich und seine Treue verkünden mit meinem Munde für und für;

3 denn ich sage: Auf ewig steht die Gnade fest; du gibst deiner Treue sicheren Grund im Himmel.

4 »Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Auserwählten, ich habe David, meinem Knechte, geschworen:

5 Ich will deinem Geschlecht festen Grund geben auf ewig und deinen Thron bauen für und für.«

27 Er wird mich nennen: Du bist mein Vater, mein Gott und der Hort meines Heils.

28 Und ich will ihn zum erstgeborenen Sohn machen, zum Höchsten unter den Königen auf Erden.

29 Ich will ihm ewiglich bewahren meine Gnade, und mein Bund soll ihm fest bleiben.

30 Ich will ihm ewiglich Nachkommen geben und seinen Thron erhalten, solange der Himmel währt.

Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist

wie es war im Anfang, jetzt und immerdar

und von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Amen.

 

 

Tagesgebet

Wir sind oft ratlos,

und unsere heimlichen Ängste

gestehen wir uns oft nicht gerne ein.

So bleiben wir dir, Gott,

und unseren Mitmenschen

oft vieles schuldig.

Wir wehren uns und ziehen uns zurück,

wir geben uns gleichgültig,

andere werden uns egal.

Herr, ändere du uns.

Komm mit deiner Liebe,

komm und erbarme dich unser.

Stärke uns und höre,

wenn wir nun in der Stille zu dir beten

und dich um dein Erbarmen bitten!

– Kurzes Innehalten in der Stille und Zeit zum persönlichen Gebet –

Wer wir auch sind, Gott lässt sich mit uns ein.

Sein Licht will die Dunkelheit vertreiben,

die es unter uns gibt.

Denn so spricht Christus:

„Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt,

der wird nicht wandeln in der Finsternis,

sondern wird das Licht des Lebens haben!

Ehre sei Gott in der Höhe!

Christus, du bist das Licht,

das den neuen Tag ankündigt.

Durch dich fällt Licht auf unsere Wege.

Lass uns die Zeichen deiner Nähe nicht übersehen –

sondern aufbrechen

in der Erwartung auf dein Heil,

für uns selbst und für die ganze Welt.

Amen.

 

Tagesevangelium: Aus dem Matthäusevangelium, Kapitel 3, Verse 13-17:

13 Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, dass er sich von ihm taufen ließe.

14 Aber Johannes wehrte ihm und sprach: Ich bedarf dessen, dass ich von dir getauft werde, und du kommst zu mir?

15 Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Lass es jetzt zu! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da ließ er’s ihm zu.

16 Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen.

17 Und siehe, eine Stimme aus dem Himmel sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.

Halleluja! Erschienen ist die heilsame Gnade Gottes in Christus Jesus. Halleluja!

 

Glaubensbekenntnis

Wir bekennen – jede und jeder für sich und doch auch gemeinsam vor Gott – unseren christlichen Glauben:

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erden. Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.

 

Epistellesung: Aus dem Römerbrief, Kapitel 12, Verse 1-8:

(auch Predigttext)

1 Ich ermahne euch nun, Brüder und Schwestern, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr euren Leib hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.

2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

3 Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass niemand mehr von sich halte, als sich’s gebührt, sondern dass er maßvoll von sich halte, wie Gott einem jeden zugeteilt hat das Maß des Glaubens.

Amen.

Predigt

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und von Jesus Christus, seinem Sohn, unserem Herrn. Amen.

Liebe Schwestern und Brüder! Liebe Leserinnen und Leser!

Drei Verse – drei programmatische Sätze – aus dem Römerbrief haben wir gerade als Epistellesung für den heutigen Sonntag oben lesen können. Drei Verse – sie sind wie drei Spiegel, die der Apostel Paulus uns hier vorhält. Genau so wie er es vor langer Zeit schon einmal getan hat, nämlich den Christinnen und Christen in Rom.

Rom war damals wie heute Weltstadt, als Paulus seinen Brief schrieb. Rom war die Hauptstadt des römischen Reiches, ein Zentrum der Macht und der Pracht, der Verwaltung und des Rechts! Gleichzeitig war Rom aber auch eine üble Stadt voller Korruption, Leichtsinn und Gewalt. Unser Sprichwort „Zustände wie im alten Rom“ spricht da für sich! Die Reichen und die Mächtigen überboten sich mit verschwenderischen Gelagen. Die Massen strömten in die Arena, unterhielten sich mit blutigen Gladiatorenkämpfen. Tote, Morde bis hoch ins Herrscherhaus gehörten zum Alltag der Römer wie für uns heute die Toten und das Töten im Fernsehen.

Stellt euch nicht dieser Welt gleich! (V.2) – Paulus mahnt. Er mahnt, weil er eine Gefahr spürt. Die Gefahr, dass Gottes Menschwerdung falsch verstanden wird. Die Gefahr, dass alle Welt Gott am Werke in dieser Welt glaubt und so jeder die eigenen Hände in den Schoß legen könne. Und in der Tat: ist es nicht so, dass wir gerade in den letzten Weihnachtstagen Gottes Menschwerdung gefeiert haben. Dass wir uns immer und immer wieder klar gemacht haben, dass Gott uns nahe ist, dass er kommt, um diese Welt zu heilen – eine Welt, die es gerade so sehr braucht! Liegt darin aber nicht auch die Gefahr, die eigene Ohnmacht hinter diesem Kind in der Krippe zu verstecken.

Der liebe Gott ist da, jetzt wird er’s schon richten. Und dann lassen wir diese Welt, die Verhältnisse in dieser Welt einfach so weiterfließen. Wir sehen, wie sich alles um uns herum verändert. Wir spüren unsere Unruhe, unsere Sorgen wachsen; Traurigkeit und Resignation will sich in vielen Menschen breit machen. Und dann hoffen wir doch, dass irgendwie alles an uns verbeigeht, möglichst alles wieder so wird wie es immer war.

Stellt euch nicht dieser Welt gleich! (V.2) – sagt Paulus. In Jesus selbst sehen wir deutlich, was Paulus meint. Vorhin haben wir die Geschichte seiner Taufe etwas weiter oben lesen können. Auch sie ist erst einmal eine Geschichte der Gleichstellung Jesu mit dieser Welt, mit uns Menschen. Jesus kommt und lässt sich taufen, er weist sich als einen Menschen aus, der der Fürsorge Gottes bedarf. Den Johannes verwundert das: „Du kommst zu mir?“ fragt er. „Lass es also jetzt geschehen!“ sagt Jesus. Offensichtlich liegt für Gott, liegt für Jesus sehr viel in der Gleichstellung mit der Welt, mit den Menschen in der Welt. Als Mensch unter Menschen will er da sein. Und doch. Er stellte sich damit nicht dieser Welt gleich. Er hat nicht alles hingenommen. Er hat uns gezeigt, wie wichtig Einfühlung, wie wichtig Nähe und Liebe sind. Immer da, wo Menschen auf ihn trafen, seiner Hilfe und Zuwendung bedurften, da hat er sich ihnen nicht verweigert.

Aber überall da, wo es dann ebenso nötig war, sich gegen diese Welt zu stellen, da hat er es getan. In vielen Auseinandersetzungen, in der Anwendungen von Gesetzen und Geboten. Überall da hat er sich nicht nur Freunde gemacht. Nein, er hat sich damit auch Neider und Feinde geschaffen, die ihn bis ans Kreuz brachten. Und selbst da ist er nicht der Welt gleich geblieben. Sondern er hat aus dem Schandmal des Kreuzes ein Zeichen der Liebe Gottes gemacht.

Stellt euch nicht dieser Welt gleich! (V.2) – das hieß für Jesus und auch für Paulus: Lebt! Lebt so, dass Menschen menschlicher werden und menschlicher miteinander umgehen. Stellt euch nicht dieser Welt gleich, die dies verhindern möchte. Lasst es nicht zu, dass die Unmenschlichkeit die Liebe erdrückt und dass für viele unerträglich wird, was allen Menschen mit der Menschwerdung Gottes verheißen ist: Liebe und Leben in Fülle.

Liebe Schwestern und Brüder! Liebe Leserinnen und Leser!

So etwas heutzutage ernst zu nehmen, so etwas zu leben, nämlich menschlich zu bleiben und vor allem auch menschlich zu denken und sich nicht schon allein gedanklich verführen zu lassen, das ist eine wirklich nicht einfache Aufgabe – gerade in dieser Zeit, wo so viele geradezu dummschwätzerisch daherkommen! Und wir alle, die wir hier sitzen und natürlich auch alle anderen sind zu nicht weniger als genau dazu gerufen, uns eben nicht davon verführen zu lassen!

Um in diesen ersten Spiegel blicken zu können und sich selbst zu erkennen, stellt Paulus noch zwei andere Spiegel daneben.

„…, dass ihr euren Leib hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei.“ (V.1) Das klingt gewaltig, aber Paulus ist eben auch ein gewaltiger Redner, zumindest manchmal. Gemeint ist es ganz einfach. „Lebt ihr eigentlich so, dass allen Menschen die Liebe Gottes spürbar wird, dass Leben in Fülle, das Gott verheißt, auch allen möglich wird? Ist eure Art zu leben solch ein Gottesdienst?“ – so will uns Paulus anreden.

Aber dies ist keine Anfrage an uns, ob wir genügend fromme Sprüche kennen, mit denen wir in dieser Welt alles zu entschuldigen gewohnt sind und die oft dazu dienen, uns aus dem heraushalten zu können, worauf uns Gott eigentlich mit der Nase schubst. Dies ist auch keine Anfrage an uns, ob wir uns in gemeinsamen Gebeten nur selbst aufbauen, Gott alles anvertrauen, um uns selbst zu befreien, damit er anschließend alles wandeln kann. Nein: Paulus fragt nach unserem Einsatz – nach unserem Einsatz, auch zu leben, was wir glauben, und wozu wir berufen sind.

Um diese Frage beantworten zu können, müssen wir uns dann mindestens zwei weitere Fragen stellen lassen oder uns selbst stellen: Was glauben wir? Was glauben wir eigentlich? Glauben wir, dass Gott in dieser Welt ist? Glauben wir, dass diese Welt in seinen Händen geborgen ist? Glauben wir, dass die Ungerechtigkeit, die Gewalt, das Elend dieser Welt zum Himmel schreit und Gott erreicht, täglich und immer und immer wieder? Glauben wir vielleicht sogar, dass Gott an seiner Schöpfung leidet, traurig ist über die Zustände dessen, was er so gut gedacht hat? Wie verwundet mag seine Liebe sein? Was, liebe Schwestern und Brüder – was glauben wir eigentlich?

Und die andere Frage: Wozu sind wir berufen? Zu Duckmäusern, die nur sich selbst wichtig sind? Zu den berühmten drei Affen, die nichts sehen, nichts hören und schon gar nichts sagen?  Zu Christinnen und Christen, die sich die Nachfolge Christi auf die eigenen Fahnen heften, und sich dann doch ewig im gleichen Kreis drehen? Hat Gott uns dazu berufen? – Nein! Und nochmals nein!

Er hat seine ganze Liebe gegeben, seinen Sohn, in diese Welt, damit wir eben nicht verzweifeln und resignieren, niemals. Er hat uns seinen Sohn zur Seite gestellt, weil er uns zutraut, dass wir an der Seite dieses Sohnes bleiben. Gerade in dieser schwierigen Zeit, die uns nun schon so lange auch bedrückt, traut er uns das zu!

Aber auch in dieser Zeit dürfen wir eines niemals vergessen: Gott will in dieser Welt nichts alleine tun. Er will alles durch uns und mit uns tun. Gottes schöpferische Kraft soll einhergehen mit unserer Einsicht, dass wir Menschen geschaffen sind, als Schwestern und Brüder in dieser einen Welt zu leben. Es gibt keine andere, für uns nicht und für Gott auch nicht. Er will es durch uns tun – er will durch seinen Sohn und durch uns, die Menschlichkeit über jede Unmenschlichkeit setzen, die Liebe über jeden Hass, die Gerechtigkeit über jede Ungerechtigkeit, seinen Frieden über jede Form von Gewalt, seine Hoffnung soll zu unserer Hoffnung werden gegen jede Hoffnungslosigkeit, gegen jeden Zweifel, gegen jede schleichende Resignation! Dabei mitzuwirken, dazu sind wir gerufen. Zu mehr nicht, aber auch nicht zu weniger! Und das ist wieder einmal eine schwere Aufgabe heute für jede und jeden von uns – aber genau dazu sind wir berufen.

Und damit sind wir beim dritten Spiegel, in den wir dabei schauen sollen.

Niemand soll mehr von sich halten, „… als sich’s gebührt, sondern dass er maßvoll von sich halte, wie Gott einem jeden zugeteilt hat das Maß des Glaubens.“ (V.3)

Einfach gesagt: Natürlich seid ihr alle berufen, Gottes Liebe in dieser Welt leben zu lassen, euch Leben zu ermöglichen. Aber denkt daran: Ihr müsst euch dabei nicht zu weit aus dem Fenster hängen. Große Sprüche, leere Versprechungen sind nicht gefragt. In der Nachfolge zu leben heißt auch niemals, sich eine Plattform für ein eigenes Denkmal zu schaffen. Selbst das Leben oder das Engagement in einer Gemeinde bedeutet nicht, sich immer in vorderster Linie aufzuhalten, um ja auch gesehen zu werden. Es bedeutet aber auch nicht, sich immer freiwillig hinten anzustellen, um die eigenen Talente möglichst ja nicht einzubringen. Tut, was euch möglich ist, aber tut es! Ihr, die ihr euch ständig überfordert, macht langsam, und guckt, ob ihr selbst keinen erdrückt. Und ihr, die ihr langsam macht, aber schneller könntet, traut euch. Und ihr werdet merken, wie ihr anderen damit helfen könnt.

Liebe Schwestern und Brüder! Liebe Leserinnen und Leser!

Egal, wo wir selbst uns auf dieser Linie einreihen, Gott selbst hat sein Vertrauen in uns gelegt. Er will, dass wir diesen Glauben, den er in uns gelegt hat, auch leben – jede und jeder so wie es eben möglich ist. Gott hat uns den Glauben nicht gegeben, damit wir ihn für uns behalten. Dann hätte er seinen Sohn nicht zu uns gegeben. Dann hätte er ihn auch bei sich selbst behalten. Gott hat uns den Glauben gegeben, damit wir ihn verschenken und so wachsen lassen, damit die Liebe unter uns wachsen kann. Und sie wird es, wenn wir es endlich wagen, uns nicht dieser Welt gleichzustellen, weil wir unser Leben als vernünftigen Gottesdienst begreifen und uns dabei sogar noch in der Kunst üben, darin maßvoll und uns selbst treu zu bleiben. Welch ein Vertrauen Gott in uns hat, welch eine Liebe!

Und der Friede Gottes, der höher ist als all unsere Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

 

Fürbittgebet

Wir beten:

Herr, du Licht der Welt.

Lass uns achtgeben auf die Menschen,

die unsere Hilfe brauchen.

Wir bitten dich um Frieden für diese Welt.

Lass uns nicht teilnahmslos dabeistehen,

wenn Unrecht geschieht.

Gib, daß wir auch die kleinen Schritte zum Frieden

nicht verachten, sondern gehen.

Wir bitten dich für die Menschen,

die Finsternis in ihrem Leben erfahren:

für die Einsamen und Kranken,

für die Enttäuschten und Verbitterten,

für die Einheimischen und Fremden,

für alle, die sich selbst im Wege stehen

und ihre Hoffnungen längst begraben haben.

Herr, dein Licht wird sich ausbreiten.

Lass es auch unter uns hell werden.

Hilf, daß wir unser eigenes Licht

nicht unter den Scheffel stellen.

Und mach uns zu Boten deiner Liebe in dieser Welt.

Dir dürfen wir alles anvertrauen,

auch jetzt in der Stille.

– Kurzes Innehalten in der Stille und Zeit zum persönlichen Gebet –

Und dann bitte ich dich:

Sei du da mit deinem Segen

– für alle, die wir lieben.

  für alle, die nun leben, um anderen zu helfen.

  für alle, die sich selbst nicht helfen können.

Sei bei den Einsamen und Kranken.

Schenke uns Einsicht in vieles, was wir nun mittragen müssen.

Schenke uns Geduld und einen langen Atem.

Schenke uns Hoffnung, an der wir niemals zweifeln wollen.

Sei bei uns allen! Heute und in aller Zeit!

Guter Gott, ich bete für alle,

an die ich nun denke,

und auch für mich das Gebet,

das dein Sohn Jesus Christus uns allen hinterlassen hat

und das uns durch schwere Zeiten tragen will:

Vater Unser im Himmel

Geheiligt werde dein Name

Dein Reich komme

Dein Wille geschehe

Wie im Himmel so auf Erden

Unser tägliches Brot gib uns heute

Und vergib uns unsere Schuld

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

Sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft

Und die Herrlichkeit.

In Ewigkeit.

Amen.

 

Segen

Wir denken nun an all diejenigen,

die uns am Herzen liegen

– und natürlich auch an uns selbst –,

und wir sprechen die Worte des Segens,

mit denen wir unsere Gottesdienste schließen.

Der HERR segne dich und behüte dich!

Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir

und sei dir gnädig!

Der HERR hebe sein Angesicht über dich

und gebe dir Frieden!

Amen.

 

Liebe Schwestern und Brüder!

Euch allen einen gesegneten Sonntag!

Kommt gut durch die Zeit, passt auf euch auf und bleibt gesund!

Pfarrer Rüdiger Dunkel

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