Liturgie und Predigt: Pfarrer Rüdiger Dunkel

 

Wochenspruch:

Dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe. (1. Johannesbrief 4,21)

 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

 

Eingangs- und Wochenpsalm: Psalm 1

 1 Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen / noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen,

2 sondern hat Lust am Gesetz des HERRN und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht!

3 Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, / der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das gerät wohl.

4 Aber so sind die Gottlosen nicht, sondern wie Spreu, die der Wind verstreut.

5 Darum bestehen die Gottlosen nicht im Gericht noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten.

6 Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten, aber der Gottlosen Weg vergeht.

Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist

wie es war im Anfang, jetzt und immerdar

und von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Amen.

 

Tagesgebet

Herr, guter Gott!

Ich will frei sein und halte doch andere fest.

Ich will selbst Verantwortung tragen und nehme sie doch anderen ab.

Ich will mir den Weg nicht vorschreiben lassen,

will ihn selbst suchen und finden,

und doch schreibe ich ihn anderen vor.

Ich will keine Belehrungen und doch belehre ich.

Ich will keine Vorwürfe und doch werfe ich vor.

Ich will nicht übersehen werden und doch übersehe ich andere.

Ich will selbst nicht eingeengt werden und doch enge ich andere ein.

Ich ärgere mich über Intoleranz

und doch toleriere ich selbst andere auch nicht.

All das, guter Gott, wissen wir über uns selbst.

So vieles liegt uns als Schuld auf unserer Seele.

Hilf du uns, neu zu werden, neu zu sein.

Höre nun, Herr, wie ich in der Stille zu dir bete!

 

– Kurzes Innehalten in der Stille und Zeit zum persönlichen Gebet –

 

Gott kommt uns entgegen und schenkt uns seine Gnade.

Denn von ihm wissen wir:

Bei Gott ist mehr Freude

über einen Sünder oder eine Sünderin,

die ein neues Leben anfangen,

als über neunundneunzig andere, die das nicht nötig haben.

Ehre sei Gott in der Höhe!

 

Herr, deine Gebote stehen vor uns

und hinterfragen unsere ganze Existenz.

Wir spüren die Spannung

zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

Du hast unseren Ruf nach Erbarmen

mit deinem Gnadenwort gesegnet.

Als befreite Geschöpfe deiner Liebe

feiern wir die Gemeinschaft mit dir.

Dafür danken wir dir, in Jesu Namen.

Amen.

 

Tagesevangelium: Aus dem Markusevangelium, Kapitel 10, Verse 17-27

 17 Und als er hinausging auf den Weg, lief einer herbei, kniete vor ihm nieder und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe?

18 Aber Jesus sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als der eine Gott.

19 Du kennst die Gebote: »Du sollst nicht töten; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis reden; du sollst niemanden berauben; du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.« 20 Er aber sprach zu ihm: Meister, das habe ich alles gehalten von meiner Jugend auf.

21 Und Jesus sah ihn an und gewann ihn lieb und sprach zu ihm: Eines fehlt dir. Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben, und komm, folge mir nach!

22 Er aber wurde betrübt über das Wort und ging traurig davon; denn er hatte viele Güter.

23 Und Jesus sah um sich und sprach zu seinen Jüngern: Wie schwer werden die Reichen in das Reich Gottes kommen!

24 Die Jünger aber entsetzten sich über seine Worte. Aber Jesus antwortete wiederum und sprach zu ihnen: Liebe Kinder, wie schwer ist’s, ins Reich Gottes zu kommen!

25 Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme.

26 Sie entsetzten sich aber noch viel mehr und sprachen untereinander: Wer kann dann selig werden?

27 Jesus sah sie an und sprach: Bei den Menschen ist’s unmöglich, aber nicht bei Gott; denn alle Dinge sind möglich bei Gott.

Halleluja! Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg. Halleluja!

     

 Glaubensbekenntnis

Wir bekennen – jede und jeder für sich und doch auch gemeinsam vor Gott – unseren christlichen Glauben:

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erden. Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.

 

Alttestamentliche Lesung: 5. Buch Mose, Kapitel 30, Verse 11-14

(auch Predigttext)

 11 Denn das Gebot, das ich dir heute gebiete, ist dir nicht zu hoch und nicht zu fern.

12 Es ist nicht im Himmel, dass du sagen müsstest: Wer will für uns in den Himmel fahren und es uns holen, dass wir’s hören und tun?

13 Es ist auch nicht jenseits des Meeres, dass du sagen müsstest: Wer will für uns über das Meer fahren und es uns holen, dass wir’s hören und tun? 14 Denn es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust.

Amen.

 

Predigt

 Die Gnade unseres Herrn und Gottes sei mit uns allen. Amen!

 Liebe Schwestern und Brüder! Liebe Leserinnen und Leser!

Worte, die Gott, der Herr, dem Moses ins Herz gelegt hatte, um sie an sein Volk Israel weiterzusagen, haben wir gerade etwas weiter oben gelesen. Wunderbare Worte!

Moses war alt geworden! 120 Jahre alt, so können wir es ein Kapitel später in der Bibel lesen. Er war mit seinem Volk weite Wege gegangen. Raus aus der Sklaverei. Alte Heimat hatten sie neu gesucht. Mose hatte gerungen, mit sich, mit Gott. Manchmal war ihm Gott nah, ihm und dem ganzen Volk. Manchmal glaubten sie, Gott hätte sie verlassen, hätte sich weggewandt. Sie hatten nach Ersatzlösungen für den Gott, dem sie doch so sehr vertrauen wollten, gesucht. Ja, es war ein Auf und Ab, ein bewegtes Leben, das sie geführt hatten. Und nun – da am Rand des Landes, das voll Milch und Honig fließt, wie es die Bibel beschreibt – da soll nun alles zur Ruhe kommen. Endlich, auch Moses selbst. Er ist alt, er ist müde geworden. Er kann nicht mehr. „…, ich kann nicht mehr aus und ein gehen“, sagt er kurz nach unserem Predigttext (5.Mose 31,2). Und obwohl er so vieles mit seinem Volk erlebt hat, obwohl er es in die Freiheit geführt hat, obwohl alle Verheißungen auf Land und neues Leben sich erfüllen – er selbst wird dieses Land nicht mehr betreten. Er wird es noch sehen, aber nicht mehr erreichen.

Moses merkt das und könnte nun verbittern. Könnte mit Gott hadern, wie sie es so oft getan hatten. Nein, Moses schaut auf das Land, das Gott für sein Volk bestimmt hat. Er wird sich noch einmal an alles gedanklich wie in einem Film erinnert haben. Dann wird er ruhig. Ich denke, mit 120 Jahren darf man das auch! Aber es ist nicht nur die Erinnerung, die den Moses ruhig werden lassen. Nein, es sind auch die Gedanken, es sind die Worte, die Gott in sein Herz gelegt hat. Sie sollen Moses ruhig und zuversichtlich machen. Zuversichtlich, auf alles zu hoffen, was für sein Volk kommt. Auch dankbar, für alles, was gewesen ist in seiner Geschichte mit Gott. Deshalb legt Gott dem Moses in all seiner Lebe eben auch wunderbare Worte ins Herz. Wir haben sie oben gelesen. Ich versuche einmal, sie in Gottes Herzenssprache zu übersetzen.

„Moses, ich habe dir so vieles gesagt. Du hast es aufgeschrieben und verkündigt. Ihr habt darüber geredet, habt darüber sogar gestritten. Manchmal schien es, als hättet ihr gar nicht wirklich verstanden, was ich euch eigentlich sagen wollte. Ihr habt es kompliziert gemacht. Manchmal habt ihr sogar gedacht, ich hätte euch mit meinen Worten und Gedanken ganz allein gelassen. Ich wäre ganz weit weg – im Himmel oder tief unten im Meer. Aber weißt du, Moses, ich war niemals weg. Niemals habe ich auch nur einen Menschen von euch allein gelassen, auch dich nicht!

Und wenn du verstehen möchtest, was ich euch sagen und für euer Leben mitgeben möchte, dann könnt ihr es natürlich auf Steintafeln suchen. Ihr könnt es abschreiben und weitergeben. Ihr könnt es sogar für heilig halten! Aber wenn du meine Worte, meine Gedanken und sogar Gebote wirklich verstehen willst, wenn du dich von ihnen leiten lassen und dein Leben danach ausrichten möchtest, dann schau in dich hinein, höre in dich hinein. Ich habe dir alles in dein Herz geschrieben. Ich habe dein Herz erfüllt mit allem, was ich für dich will. Es ist unverlierbar in dir! Höre hin, lass dein Herz sprechen, zu dir und auch zu anderen. Dann merke, wie viel Gutes aus dir kommen wird. Dann merke, wie viel du von mir in dir trägst, das du mit anderen teilen kannst. Und dann erkenne, es ist auch in den anderen. Nichts von dem, was ich dir ins Herz gelegt habe, soll dich beschweren. Es soll dir helfen, dich ermutigen und froh machen. Es soll dich stark für dein Leben machen! Und es soll dir sogar dann noch helfen, wenn dich deine Kräfte einmal verlassen werden und du das Land erreichst, das ich für dich bestimmt habe – mein ewiges Reich, in dem ich dich in meiner ganzen Liebe bergen werde!“

 

Liebe Schwestern und Brüder! Liebe Leserinnen und Leser!

Ich bin zutiefst überzeugt, dass Gott sich dem Moses noch einmal so offenbart hat. Ich bin ebenfalls zutiefst davon überzeugt, dass Moses die Worte Gottes auch annehmen konnte. Und versöhnt war – mit sich selbst und mit Gott!

Ist euch, liebe Schwestern und Brüder, eigentlich irgendetwas aufgefallen an dem, was ich bisher über Moses und Gott gedacht habe? Kennt das jemand von euch auch?

Manchmal ist Gott ganz nah. Er hilft, wird uns zur Kraft. Dann gibt es Tage, da glauben wir ihn weit weg, denken manchmal sogar, er hätte uns verlassen. Ich kann mir vorstellen, dass es in den letzten Wochen und Monaten bei der einen oder dem anderen mal so war. Es gibt Zeiten, da kommt es uns vor, als bedränge uns Gott. Wir meinen manchmal , er legt uns in unserem Leben Prüfungen auf. Wir hadern mit ihm. Stellen ihm sogar manchmal diese unbeantwortbare Frage: „Warum gerade ich?“ Manch einen von uns führt Gott weite Wege. Wege, von denen wir niemals gedacht hätten, sie einmal gehen zu müssen! Da sind Ziele in unserem Leben, bei denen wir manchmal auf der Zielgerade ins Straucheln zu kommen scheinen. Wir können so laut klagen, wenn es sein muss. Manchmal sogar auf ganz hohem Niveau!

Aber da sind auch die anderen unter uns. Die, die dies alles erlebt haben und nun im Alter da sitzen und ebenfalls ihr ganzes Leben, ihre gegangenen Wege und die auch Menschen, die sie dabei begleitet haben, an ihren inneren Augen vorbeiziehen lassen können und dabei ruhig werden. Ruhig, dankbar und auch weiter vertrauensvoll bleiben. Es war nicht immer leicht, aber es war mit Gott. Und es geht weiter – niemals allein, immer mit Gott.

Wo liebe Schwestern und Brüder, reiht ihr euch ein, zu welchem Typ zählt ihr euch selbst?

Eigentlich ist es ganz egal, denn Gott spricht seine Worte in jedes Herz – ausnahmslos und ohne Unterschied. Unterschiedlich sind wir nur in unserer Fähigkeit zu hören, wie Gott in uns spricht und um uns wirbt. Aber für jede und jeden gilt: Gott will uns niemals zur Last werden! Er lebt, er betet und er spricht in unser Herz. Er sagt es auch zu uns heute – ungebrochen. „Das, was ich von dir will, das wozu ich dich ermutigen möchte, es ist nicht schwer. Es soll dich nicht belasten! Es ist ganz nah in dir. Ich selbst gebe mich in dein Herz. Ich selbst spreche dich an. Und wenn du mich suchst, schau nicht in die Ferne. Schau nicht weit! Schau in dich hinein! Und du wirst mich finden. Ich verlasse dich nicht! Niemals!“

Liebe Schwestern und Brüder! Liebe Leserinnen und Leser!

So – so und nicht anders redet Gott zu uns Menschen. Davon bin ich zutiefst überzeugt. Sein Wort der Liebe begleitet uns durch das Leben. Sein Wort der Liebe geleitet uns sogar einmal aus diesem irdischen Leben heraus und hinein in sein Reich, in dem wir in Ewigkeit bei ihm leben und geborgen sein werden.

Genau das wird Moses vor langer, langer Zeit einmal so gespürt haben.  Genau diese Worte haben ihn zu seiner dankbarer Rückschau gebracht. Und genau diese Worte haben in ihm alles Vertrauen gestärkt, nun auch einen letzten Weg in festem Zutrauen zu Gott zu gehen.

Eine große Geschichte Gottes mit Moses seinem Volk leitet hier in unserem Predigttext den Abschied ein. Und diese spürbare Liebe Gottes am Ende eines Lebens hat uns Menschen niemals mehr losgelassen. Sie wurde besungen, sie wurde beschrieben, sie wurde verfilmt. Am eindrücklichsten hat das für mich J.R.R. Tolkien in seinem Mitte der 50er Jahre erschienenen Buch „Der Herr der Ringe“ beschrieben. Es wurde großartig so großartig von Sir Peter Jackson verfilmt. Die Geschichte Gottes mit Moses, besonders das Ende, dürfen wir eindrücklich vor Augen haben, wenn der Hobbit Frodo Beutlin, der so viele Wege gegangen ist, Verletzungen erlitten hat, das Abenteuer seines Lebens bestanden hat, am Ende die alte Heimat ebenfalls nicht mehr neu erleben bzw. darin leben wird. Dankbar schaut auch er noch einmal zurück auf sein Leben, seine Freunde und Gefährten und genauso dankbar schaut er nach vorn, steigt auf das Schiff und fährt ins Licht. Eine wunderbare Interpretation, des Endes der Geschichte des Moses mit Gott, für die man im Kino allerdings erst etwa elf Stunden Film erlebt, um dann – genau so versöhnt wie Frodo Beutlin – ermutigt am Ende zurückbleibt. Ich liebe diese Szene!

Liebe Schwestern und Brüder! Liebe Leserinnen und Leser!

Wir selbst brauchen keine elf Stunden Film, um zu spüren, dass Gott da ist, uns nahe ist. Wir brauchen offene Augen und offene Ohren. Vor allem aber brauchen wir ein offenes Herz, denn da hinein spricht Gott. Dort lebt und betet er mit uns. Und solch ein offenes Herz wünsche ich uns allen!

Und der Friede Gottes, welcher höher ist als all unsere Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

 

Fürbittgebet

Herr guter Gott!

Schenke uns ein behütetes Leben,

gerade auch in diesen Tagen.

Gib gute Zeit und Tage mit klaren Zielen.

Wir bitten dich darum für uns und für alle,

die du zu unseren Nächsten gemacht hast.

Wir bitten dich um Augen, die hellsichtig sind

für die Zeichen der Not, für Winke zum Helfen.

Wir bitten dich um offene Ohren,

die uns auch die halblauten Bitten anderer hören lassen.

Wir bitten dich um Fingerspitzengefühl

im Umgang mit schwierigen Menschen;

um ein gutes Gedächtnis für die Sorgen,

die jemand uns anvertraut hat,

und für die Dinge, die wir zu tun versprochen haben.

Wir bitten um gute Nerven,

damit wir uns nicht gegenseitig an Kleinigkeiten zerreiben,

denn du willst keine verärgerten Leute.

Wir bitten dich um ein fröhliches Gesicht

und um ein Lächeln, das aus dem Herzen kommt,

denn andere sollen sich an uns freuen können.

Du bist uns zugetan wie ein Freund.

Lass uns selbst den Menschen in Freundschaft begegnen.

Lass uns in allem so gesinnt sein,

wie Jesus Christus gesinnt war.

In der Stille vertraue ich mich dir an!

 

– Kurzes Innehalten in der Stille und Zeit zum persönlichen Gebet –

 

Und dann bitte ich dich:

Sei du da mit deinem Segen

– für alle, die wir lieben.

–  für alle, die nun leben, um anderen zu helfen.

–  für alle, die sich selbst nicht helfen können.

 

Sei bei den Einsamen und Kranken.

Schenke uns Einsicht in vieles, was wir nun mittragen müssen.

Schenke uns Geduld und einen langen Atem.

Schenke uns Hoffnung, an der wir niemals zweifeln wollen.

Sei bei uns allen! Heute und in aller Zeit!

 

Guter Gott, ich bete für alle,

an die ich nun denke,

und auch für mich das Gebet,

das dein Sohn Jesus Christus uns allen hinterlassen hat

und das uns durch schwere Zeiten tragen will:

 

Vater Unser im Himmel

Geheiligt werde dein Name

Dein Reich komme

Dein Wille geschehe

Wie im Himmel so auf Erden

Unser tägliches Brot gib uns heute

Und vergib uns unsere Schuld

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

Sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft

Und die Herrlichkeit.

In Ewigkeit.

Amen.

 

Segen

Wir denken nun an all diejenigen,

die uns am Herzen liegen

– und natürlich auch an uns selbst –

und wir sprechen die Worte des Segens,

mit denen wir unsere Gottesdienste schließen.

 

Der HERR segne dich und behüte dich!

Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir

und sei dir gnädig!

Der HERR hebe sein Angesicht über dich

und gebe dir Frieden!

Amen.

 

Liebe Schwestern und Brüder!

Euch allen einen gesegneten Sonntag!

Kommt gut durch die Zeit, passt auf euch auf und bleibt gesund!

Pfarrer Rüdiger Dunkel

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